Tolle Inputs von Ö3

22137_xlClaudia Stöckl hatte die vergangenen beiden Wochen tolle Frühstücksgäste: Zum Muttertag die Kinder-Psychologin und Mitglied der Kinder-Lobby, Martina Leibovici-Mühlberger.
Vergangenen Sonntag den deutschen Philosophen und Vordenker Richard David Precht. In beiden Gesprächen ging es um beachtenswerte und für manche Ohren vielleicht sogar antiquiert-revoultionäre und doch sehr moderne Ansätze in der Kindererziehung.
Nachhörenswert unter:
http://static.orf.at/podcast/oe3/oe3_fruehstueck.xml

ADHS und Ritalin im Brennpunkt

Unter dem Titel „Lauser oder krankes Kind“ beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift „Moments“ mit dem Thema ADHS. Interessant und bündig zusammengefasst mit Statements von Betroffenen und Experten, darunter Kinder-Lobbyist Michael Merl.

Der ganze Bericht hier zum Nachlesen:
Kinderlobby Moments 10.2.2016

„Kinder brauchen Kooperationen“

Ein ernüchterndes Resumee zieht Kinder-Lobbyist Klaus Vavrik in einem ausführlichen Interview im Standard. Um intelligente Politik für das „Fundament einer Gesellschaft“ machen zu können braucht es verlässliche Daten. Die gibt es in Österreich noch immer nicht. Daher fehlen auch langfristiges Denken und das Bekenntnis zur Prävention in unserem Land. Nur einer der Missstände in Österreichs Kinder und Jugendpolitik.

Prim. Klaus Vavrik, Präs. der Österr. Liga für Kinder- und Jugendgesundheit

Prim. Klaus Vavrik, Präs. der Österr. Liga für Kinder- und Jugendgesundheit


der gesamte Bericht:
http://derstandard.at/2000027121619/Gesunde-Gesellschaft-Kinder-brauchen-Kooperationen

Gerald Hüther „verhört“ von Roland Düringer

Wie schön: zwei Kinder-Lobbyisten im entspannten Talk: Gerald Hüther und Roland Düringer.
Zurücklehnen, entspannen, zuhören ….
Viel Freude dabei!
http://www.puls4.com/video/gueltige-stimme/play/2915154

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Prof.Dr.Gerald Hüther, Professor für Neurobiologe

Prof.Dr.Gerald Hüther, Professor für Neurobiologe

Zu wenig psychiatrische Hilfe für Jugendliche

Prim. Dr. Michael Merl, Kinder-u.Jugendpsychiatrie LFKK Linz

Prim. Dr. Michael Merl, Kinder-u.Jugendpsychiatrie LFKK Linz

Einen „unhaltbaren Zustand“ prangert Jugendpsychiater und Kinder-Lobby-Mitglied Prim. Michael Merl an. In Oberösterreich gibt es nur 3 (in Worten Drei!) Kassenverträge für Kinder-und Jugendpsychiater. „Die Zahl der psychisch schwer belasteten Minderjährigen steigt aufgrund der wachsenden Leistungsanforderungen ständig an“, so Michael Merl, Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie in der Landesfrauen- und Kinderklinik Linz.
Aus dieser geringen Zahl an Kassenverträgen resultieren nur zehn Behandlungsplätze für 15- bis 18-jährige. Daher landen immer wieder Jugendliche in der Erwachsenenpsychiatrie. Dies sei laut Merl äußerst problematisch, da Teenager auf diesen Stationen traumatische Eindrücke durch Beobachtungen von Erwachsenen mit scheren psychischen Erkrankungen erleiden können.

Laut Merl braucht es zumindest sieben weitere Kassenverträge und mindestens 100 Betreuungsplätze mehr. Das sei gut investiertes Geld. „Denn ohne psychiatrische Versorgung der Jugendlichen sei die Wahrscheinlichkeit groß, dass diese jungen Menschen im Erwachsenenleben arbeitsunfähig oder straffällig werden, so Merl.

Quelle: OÖN, 7.10.2015

Handys bedeuten für Kinder Stress

Smartphones greifen massiv in das Leben von Kindern ein. Diesen Eindruck bestätigt eine repräsentative Studie der Uni Mannheim.
Fast die Hälfte der Befragten im Alter von acht bis 14 Jahren gab zu, durch das Handy abgelenkt zu werden (48 Prozent) oder unüberlegt persönliche Daten preiszugeben (43 Prozent). Mehr als jeder Vierte erhielt schon einmal Nachrichten von Fremden. Und immerhin 24 Prozent fühlen sich durch die permanente Kommunikation über Messenger-Dienste wie WhatsApp gestresst.

Der ganze Bericht in den OÖN:
http://www.nachrichten.at/nachrichten/gesundheit/Kinder-empfinden-Handys-sogar-selbst-als-Stressfaktor;art114,1989467

Waldcamp 2015 – es war großartig!

An die 50 Kinder zwischen 4 und 10 Jahren machten das heurige Waldcamp wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis.
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Frau Holle zu Besuch im Wald

Einer der Höhepunkte des Waldcamps der Kinder-Lobby ist das Waldbuffet, das jeweils am Freitag von den Kindern liebevoll zubereitet und dann den Eltern, die zum Abschlussfest kommen, präsentiert wird. Dass nur mit hochwertigsten, biologischen Zutaten gearbeitet wird, verdanken wir Sigrid Wiesinger vom Grieskirchner Bioladen „Frau Holle“. Auch heuer stellte sie uns wieder köstliches Bauernbrot für die Kräuteraufstrich-Brote und feinste Zutaten für die legendären „Kraftkugerl“ zur Verfügung. Diesmal ließ sie es sich nicht nehmen, selbst in den Wald zu kommen und zu liefern. Und zeigte sich begeistert vom Ideenreichtum und dem Spaß, den die Kinder im Wald haben und von dem idyllischen Platz im Pollhamer Wald.
Ein riesengroßes Danke! für die Unterstützung.
Und weil wir gerade dabei sind: Ohne die unkomplizierte und dauerhafte Unterstützung von Dechant Gmeiner, der das Grundstück im Namen der Pfarre Grieskirchen als Grundbesitzer zur Verfügung stellt und Karl Ulbrich, der von Jägerseite her seine schützende Hand über das Waldcamp hält, hätte die tolle Ferienaktion heuer nicht zum 5. Mal stattfinden können.
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Traumcamp bei Traumwetter

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Petrus liebt das Waldcamp der Kinder-Lobby im Pollhamer Wald. 32 Kinder zwischen 4 und 10 Jahren erobern sich an den Vormittagen wieder den Wald – mit Rücksicht auf Natur und Tiere. Und das Wetter ist heuer wieder grandios! Wenn die Kleinen um halb 9 zu ihrem Lieblingsplatz im Wald aufbrechen, duftet es nach Tannennadeln und harziger Luft, die Sonnenstrahlen bahnen sich ihren Weg zwischen den mächtigen Baumstämmen. Die Welt ist in Ordnung!

Wald tut gut!

Na da freuen wir uns doch noch gleich viel mehr auf das Waldcamp der Kinder-Lobby, das kommenden Montag startet! :)
Sattes Grün, frische Luft, viel Ruhe und dazu der Duft feuchter Erde: Dass Waldspaziergänge gesund sind, wussten schon unsere Großmütter. Eine Vielzahl wissenschaftliche Studien beweist jetzt, dass ein Aufenthalt im Wald echte Heilkräfte besitzt und vor allen Dingen auch positiv auf unsere Psyche wirkt.

„Verbringen Sie zwei Tage hintereinander in einem Waldgebiet. Ihr Immunsystem wird es Ihnen danken. Denn gewisse Bestandteile der Waldluft, die als Terpene bezeichnet werden, aktivieren Ihre natürlichen Killerzellen zu einer Leistungssteigerung von mehr als fünfzig Prozent. Diese erhöhte Leistung hält noch dreißig Tage danach an“, erklärt der Grazer Biologe Clemens G. Arvay, der diesem Thema das Buch „Der Biophilia-Effekt – Heilung aus dem Wald“ gewidmet hat.

zum Bericht: OLYMPUS DIGITAL CAMERAhttp://www.nachrichten.at/nachrichten/kultur/Die-Heilkraefte-des-Waldes-gibt-es-jetzt-auch-zum-Blaettern;art16,1928025