Ökonomie

Gesundheitsökonomen betrachten die Entwicklung der Gesellschaft mit tiefen Sorgenfalten. Zu den seit Jahren steigenden Ausgaben im Gesundheitsbereich für Erwachsene kommen nachweislich anwachsende Kosten für Kinder im Vorschul- und Pflichtschulalter. Die vorliegenden Zahlen zum Beispiel in Sachen Medikamenten-Konsum sind erschreckend. Kränkere Kinder und Jugendliche bedeuten in weiterer Folge auch kränkere Erwachsene. Gesunde junge Menschen sind aber für den Produktionsprozeß für die volkswirtschaftliche Einkommenserzielung von entscheidender Bedeutung. Wenn der Faktor Arbeit diese Qualität nicht mehr erbringen kann, heißt das Nachteile auf der Einkommensseite.

Dr. Gerald Pruckner, Gesundheitsökonom der Johannes Kepler Universität Linz: „Es gibt in Summe für die beiden Perspektiven – zum einen steigende Ausgabendynamik, zum anderen Sorge um die Produktivität der Arbeitskräfte – nur eine Antwort und die muß lauten Prävention und ganz massive Stärkung der Gesundheit der Kinder.“

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