Pädiatrie

„Es ist davon auszugehen, dass 10 – 15% unserer Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung eine therapeutische Unterstützung brauchen, Tendenz steigend. Motorische und mentale Beeinträchtigungen müssen zeitgereicht erkannt werden. Bei entsprechender Frühförderung sind die Behandlungsergebnisse besser. Psychische Störungen und psychosoziale Störungen, Verhaltensauffälligkeiten und Integrationsprobleme gehören ebenfalls zeitgerecht und kompetent betreut. Unterbleibt eine notwendige Behandlung, beeinträchtigt dies die Entwicklungsmöglichkeiten der betroffenen Kinder und ist mit lebenslangen Benachteiligungen verbunden. Die Gesellschaft muss die lebenslangen Folgekosten tragen.

Die Arbeitsgruppe “Politische Kindermedizin“ hat sich dieses Themas angenommen. Es wurde erhoben, wie viele der TherapeutInnen Verträge mit den Krankenkassen haben (Physio-, Ergo, Logo-  und Psychotherapie). Es sind viel zu wenig. Die Wartezeiten betragen nicht selten ein bis eineinhalb Jahre. Es muss zu konkreten Gesprächen über die Notwendigkeit eines freien Zugangs für notwendige Therapien kommen.“

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Prim. Klaus Vavrik, Präs. der Österr. Liga für Kinder- und Jugendgesundheit

„Eine Gesellschaft, die zukunftsfähig sein will, ist auf die Gesundheit ihrer Kinder dringend angewiesen. Bestmögliche Förderung der Gesundheit und Entwicklung von Anfang an gehört zu den Grundrechten aller Kinder.“ (Prim. KLaus Vavrik)

 

 

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