“Matschen und Klettern wichtiger als Ballett”

„Es geht mir darum, Eltern bewusst zu machen, dass sie so oft wie möglich mit ihren Kindern hinausgehen sollen, dass matschen, klettern und am Bach spielen viel wichtiger sind als Ballettunterricht und Geigenstunden“, sagt die Naturpädagogin Adelheid Enthofer in den heutigen OÖN. Und auch Stadtplaner wolle sie aufmerksam machen. „Für Kinder sind nicht die fertig gebauten Spielplätze interessant, sondern die Wildnis, die Büsche und Rasenflächen rundherum.“

Was bringt den Kindern das Spielen im Freien? „Mehr Bewegung und Sinneswahrnehmung“, sagt Enthofer. Ganz klar sei, dass auf unebenem Untergrund der Körper viel besser trainiert wird als auf dem glatten Boden eines Turnsaals. Zudem gebe es im Wald auch keine Reizüberflutung. „Die Kinder können draußen Basiserfahrungen machen, sie schulen den Gleichgewichtssinn, die Tiefenwahrnehmung und den Tastsinn.“ Das werde oft vernachlässigt, die Wahrnehmungsstörungen bei Kindern häufen sich.

Was bringt den Kindern das Spielen im Freien? „Mehr Bewegung und Sinneswahrnehmung“, sagt Enthofer. Ganz klar sei, dass auf unebenem Untergrund der Körper viel besser trainiert wird als auf dem glatten Boden eines Turnsaals. Zudem gebe es im Wald auch keine Reizüberflutung. „Die Kinder können draußen Basiserfahrungen machen, sie schulen den Gleichgewichtssinn, die Tiefenwahrnehmung und den Tastsinn.“ Das werde oft vernachlässigt, die Wahrnehmungsstörungen bei Kindern häufen sich.

Tipps für draußen

Weil Lebensbedingungen heute anders sind als noch vor 30 Jahren, gibt die Expertin Tipps, wie man den Kindern dennoch Natur vermitteln kann:

• Man sollte sich draußen, vielleicht bei einem Wald, einen Platz suchen, wo man regelmäßig hingeht. Dort kann etwas entstehen, etwas gebaut werden.

• Zeit ist wichtig, dann kann unorganisiertes, offenes Spielen gelingen.

• Man könnte sich auch mit anderen Familien zusammentun und sich in der Natur verabreden. Picknicks eignen sich dafür gut. Die Kinder haben Gelegenheit, die Gegend zu erkunden.

• Laternenwanderungen – auch wenn es kalt ist – sind bei Kindern beliebt.

• Ein zugefrorener See oder Bach bieten viele Möglichkeiten.

der gesamte Bericht: http://www.nachrichten.at/ratgeber/gesundheit/art114,816566


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