Wenn Eltern ihre Kinder bloßstellen

Im Fernsehen hat man so etwas schon vor Jahrzehnten vorgesetzt bekommen. In Zeiten von Social Media werden solche “lustigen” Videos aber ungehemmt und immer wieder millionenfach geteilt. Eines der bekanntesten Bespiele aus dieser Kategorie ist “David after dentist”. David, ein kleiner Junge aus den USA, hat nach einem Zahnarzt-Termin, benommen von der Narkose, etwas wirre und zugegebenermaßen witzige Aussagen von sich gegeben. Davids Vater hatte in diesem Augenblick, als sich die Szenen am Rücksitz seines Wagens abspielten, die Kamera oder das Smartphone gezückt und ein Video davon aufgenommen.

Daran ist an sich nichts auszusetzen, denn Videos von Kindern zu Erinnerungszwecken sind nichts Ungewöhnliches. Anders ist das aber, wenn der Vater das Video nicht in die Schublade schiebt, wo sämtliche Familienalben zu finden sind, sondern dieses auf YouTube öffentlich teilt.

Zum Bericht: http://derstandard.at/1363707494016/Public-Shaming-Wenn-Eltern-ihre-Kinder-im-Web-blossstellen


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