Ziele und Philosophie der Kinder-Lobby

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung!

Das Ziel der Kinder-Lobby ist, Kindern vom Kleinkindalter bis zum Ende der Volksschule wieder eine „glückliche“ – und damit gedeihliche, für Körper, Geist und Seele gesunde Kindheit zu ermöglichen, um spätere körperliche oder psychische Defizite zu verhindern.

ÄrztInnen, PädagogInnen und WissenschaftlerInnen schlagen Alarm: Zu wenig Bewegung, zu viel künstliche Realität in Form von TV, Computer, Bildschirmen, zu wenig freies Spiel mit Gleichaltrigen, falsche Ernährung, Überforderung, übertriebener Ehrgeiz der Eltern, falsch gemeinte Förderung (= Überforderung) usw. lassen die Kinder verhaltensauffällig werden.

Das Leistungsdenken und die Lebensumstände unserer Gesellschaft verhindern zunehmend, dass Kinder eine kindgerechte Kindheit erleben dürfen. Diese in der Kindheit erworbenen Defizite (sowohl körperlich als auch psychisch) bedeuten neben dem individuellen Leidensweg betroffener Kinder und Eltern bereits jetzt – jedoch noch viel mehr in späterer Folge – immense Kosten für Gesundheitssystem und Staat, deren Ausmaß in keiner Weise absehbar ist.

Die Kinderlobby will zum einen das Bewusstsein in der Gesellschaft dafür schärfen, was Kinder für eine gesunde Entwicklung brauchen. Damit geschieht automatisch Prävention,

sodass viele der genannten Defizite erst gar nicht entstehen und so auch nicht die damit verbundenen Notwendigkeiten an Therapien und Spezialbetreuungen bzw. die damit verbunden Kosten und Folgekosten. Zum anderen soll auf EntscheidungsträgerInnen dahingehend eingewirkt werden, bessere und entsprechende Rahmenbedingungen für die Kinder und deren Betreuung durch öffentliche Einrichtungen zu schaffen.

Die Kinder-Lobby sieht sich als überparteiliche, unabhängige, private Initiative, die das Wissen der ExpertInnen aus dem Bereich Kinder unter Berücksichtigung verschiedenster Aspekte zum Thema Kindergesundheit mit dem Know-how erfahrener, versierter JournalistInnen verknüpft, um so breite Bewusstseinsarbeit leisten zu können, die auch bei den zuständigen Jugend-, Bildungs- und GesundheitspolitikerInnen dahingehend Handlungsbedarf erzeugt, die Rahmenbedingungen für eine gesunde Entwicklung der Kinder zu verbessern.

Je häufiger und prominenter die Medien über dieses Thema berichten, desto eher kann ein entsprechendes Problembewusstsein entstehen und eine Verbesserung für das kindliche Umfeld bewirkt werden.


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